Osteoporose

Was ist Osteoporose?

 

Osteoporose ist die häufigste Stoffwechselkrankheit des Knochens. Als Folge eines krankhaft erhöhten Abbaus von Knochenmasse oder Knochensubstanz (daher der deutsche Name: Knochenschwund) kommt es zu einer zunehmenden Zerstörung der Feinstruktur des Knochens, was schließlich zu einer deutlich erhöhten Knochenbrüchigkeit führt. Die osteoporotischen Knochenbrüche treten typischerweise schon bei harmlosen Anlässen oder oft sogar spontan auf, also ohne angemessene Ursache wie z.B. einen heftigen Sturz. Betroffen von dieser erhöhten Bruchanfälligkeit sind alle der über 200 Knochen des Skeletts. Als besonders typische osteoporotische Brüche werden üblicherweise der Unterarmbruch, der Wirbelkörperbruch und der Oberschenkelhalsbruch bezeichnet.

 

 

Achtung: Hier muss unterschieden werden zwischen der nur mittels Knochendichtemessung diagnostizierten Osteoporose, bei der keineswegs zwingend bereits ein Knochenbruch vorliegen muss - wir bezeichnen diese als präklinische Osteoporose - und der manifesten Osteoporose, bei der schon osteoporotische Knochenbrüche aufgetreten sind. Eigentlich besitzt nur letztere, die manifeste Osteoporose, eine echte Krankheitswertigkeit, während die präklinische Osteoporose vorerst nur mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko verbunden ist. Die manifeste Osteoporose ist in jedem Fall behandlungsbedürftig, bei der sog. präklinischen Osteoporose, die nur durch eine niedrige Knochendichte ohne bereits vorhandene Knochenbrüche gekennzeichnet ist, reicht unter Umständen eine gezielte Vorsorge (Prophylaxe) aus.

 

 

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