- 1 Kostenübernahme
- 2 Warum nicht jede Knochendichtemessung gleich ist
- 3 Die virtuelle Knochenbiopsie – Schmerzfrei. Präzise. Dreidimensional.
- 4 Was misst eine Knochendichtemessung?
- 5 Referenzwerte der Knochendichte
- 6 Knochendichte und Knochenstruktur
- 7 Der Aufbau des Knochens: Trabekulärer und kortikaler Knochen
- 8 Knochendichte allein reicht nicht: Die Bedeutung der Struktur für die Stabilität
- 9 Methoden der Knochendichtemessung
- 10 DXA – die klassische Knochendichtemessung
- 11 XtremeCT – mehr als eine Knochendichtemessung
- 12 Warum die Knochenstruktur entscheidend ist
- 13 Mikrokallusbildungen – Wenn der Knochen sich selbst repariert
Im Osteoporosezentrum München haben wir uns auf die Früherkennung, Diagnostik, Prävention und Behandlung der Osteoporose spezialisiert. Unser Ziel ist es, Osteoporose nicht erst nach dem ersten Knochenbruch zu erkennen, sondern Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren und gezielt zu behandeln.
Unter der Leitung von Professor Dr. Daichendt verbinden wir moderne Diagnostik mit einer individuellen, wissenschaftlich fundierten Beratung. Dabei betrachten wir nicht nur die Knochendichte, sondern den gesamten Knochenstoffwechsel sowie die Ursachen des Knochenverlustes. Denn nur wenn diese Zusammenhänge verstanden werden, kann eine Behandlung wirklich individuell erfolgen.
Vereinbaren Sie einen Termin
Wenn Sie Ihr persönliches Osteoporoserisiko abklären möchten oder bereits eine verminderte Knochendichte festgestellt wurde, beraten wir Sie gerne persönlich.
Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Konzept, um Ihre Knochengesundheit langfristig zu erhalten und Frakturen möglichst zu vermeiden.
Knochendichtemessung – moderne Osteoporosediagnostik
Die Knochendichtemessung ist ein wichtiger Bestandteil der Osteoporosediagnostik. Entscheidend ist jedoch nicht nur ob gemessen wird, sondern mit welchem Verfahren und wie die Ergebnisse anschließend beurteilt werden.
In unserer Praxis setzen wir auf eine moderne Diagnostik, die über die klassische Knochendichtemessung hinausgeht. Neben der Knochendichte beurteilen wir – je nach Fragestellung – auch die Knochenstruktur und den Knochenstoffwechsel, um Ihr persönliches Frakturrisiko möglichst genau einschätzen zu können.
Kostenübernahme
Wir sind eine Privatpraxis. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel entsprechend Ihrem Tarif.
Gesetzlich Versicherte sind selbstverständlich ebenfalls herzlich willkommen. Da unsere Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen werden, erfolgt die Untersuchung zu einem transparenten Pauschalhonorar als Selbstzahlerleistung. Gerne informieren wir Sie vor Ihrem Termin über die entstehenden Kosten.
Warum nicht jede Knochendichtemessung gleich ist
flächenbezogene Knochendichte und gilt als etabliertes Standardverfahren. Sie liefert jedoch nur einen Teil der Informationen, die für die Beurteilung der Knochenqualität von Bedeutung sind.
Moderne Verfahren wie das XtremeCT ermöglichen zusätzlich eine dreidimensionale Analyse der Knochenstruktur sowie eine getrennte Beurteilung von trabekulärem und kortikalem Knochen. Dadurch können Veränderungen erkannt werden, die mit einer DXA-Messung nicht erfasst werden.
Durch die außergewöhnlich hohe Bildauflösung wird das XtremeCT häufig auch als „virtuelle Knochenbiopsie“ bezeichnet. Ähnlich wie bei einer echten Knochenbiopsie lässt sich die innere Mikroarchitektur des Knochens beurteilen – jedoch vollkommen schmerzfrei, nicht invasiv und ohne Gewebeentnahme.
Ebenso wichtig wie das Messverfahren ist die fachkundige Interpretation der Ergebnisse. Eine aussagekräftige Osteoporosediagnostik berücksichtigt immer die Knochendichte, den Knochenstoffwechsel, mögliche Risikofaktoren sowie Ihre persönliche Krankengeschichte.
Unser Ziel ist nicht nur die Messung der Knochendichte, sondern eine möglichst genaue Einschätzung Ihres individuellen Frakturrisikos – damit Knochenbrüche nach Möglichkeit verhindert werden können.
Die virtuelle Knochenbiopsie – Schmerzfrei. Präzise. Dreidimensional.
Was misst eine Knochendichtemessung?
Die Knochendichte beschreibt, wie viel Knochenmasse in einem bestimmten Knochenvolumen enthalten ist. Grundsätzlich gilt: Je höher die Knochendichte, desto stabiler ist ein Knochen. Die Knochendichte ist jedoch nur ein Baustein der gesamten Knochenqualität. Auch die Knochenstruktur und der Knochenstoffwechsel haben einen entscheidenden Einfluss auf die Stabilität und das individuelle Frakturrisiko.
Als Vergleich dient die sogenannte Gipfelknochenmasse (Peak Bone Mass) – also die maximale Knochendichte, die ein Mensch etwa zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr erreicht. Da dieser individuelle Wert nicht bekannt ist, erfolgt die Beurteilung anhand statistischer Referenzwerte gesunder junger Erwachsener. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gipfelknochenmasse – ähnlich wie Körpergröße oder Körpergewicht – von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist.
Die klassische DXA-Knochendichtemessung bestimmt ausschließlich die Knochendichte. Aussagen über die Knochenmikroarchitektur, die Stabilität des trabekulären und kortikalen Knochens oder die Qualität des Knochens insgesamt sind mit diesem Verfahren nicht möglich.
Im Osteoporosezentrum München verwenden wir die hochauflösende XtremeCT-Technologie. Gemessen wird an Speiche (Radius) und Schienbein (Tibia). Neben der Knochendichte können dabei auch die Knochenmikroarchitektur sowie trabekulärer und kortikaler Knochen getrennt beurteilt werden. Dadurch erhalten wir deutlich mehr Informationen über die tatsächliche Knochenqualität und das individuelle Frakturrisiko als mit einer reinen Knochendichtemessung.
Referenzwerte der Knochendichte
Die Beurteilung einer Knochendichtemessung erfolgt nicht anhand Ihrer ursprünglich erreichten Knochendichte, sondern durch den Vergleich mit den Durchschnittswerten gesunder junger Erwachsener (Peak Bone Mass).
Deshalb bedeutet eine verminderte Knochendichte nicht zwangsläufig, dass bereits entsprechend viel Knochenmasse verloren gegangen ist. Manche Menschen erreichen von Natur aus eine niedrigere Gipfelknochenmasse, andere starten mit einer deutlich höheren Knochendichte ins Erwachsenenalter. Die individuelle Ausgangssituation bleibt daher meist unbekannt.
Die Knochendichte allein beantwortet deshalb nicht die entscheidende Frage: Ist der Knochen von Natur aus weniger dicht oder ist bereits ein erheblicher Knochenverlust eingetreten?
Gerade ein ausgeprägter Knochenverlust geht häufig mit Veränderungen der Knochenmikroarchitektur einher und erhöht dadurch das Risiko für osteoporotische Frakturen. Aus unserer Sicht sollten deshalb neben der Knochendichte auch die Knochenstruktur und der Knochenstoffwechsel beurteilt werden.
Knochendichte und Knochenstruktur
Die Knochendichte allein beschreibt die Knochenstabilität nur unvollständig. Während Wasser überall die gleiche Dichte besitzt, ist Knochen ein komplexes Gewebe mit einer dreidimensionalen Mikroarchitektur aus feinen Knochenbälkchen (Trabekeln).
Bei einer reinen Knochendichtemessung wird lediglich die vorhandene Knochenmasse bestimmt. Nicht erfasst wird, wie diese Knochenmasse innerhalb des Knochens aufgebaut ist. Dabei kann ein Knochen trotz gleicher Knochendichte eine völlig unterschiedliche Stabilität aufweisen – je nachdem, ob seine Mikroarchitektur erhalten oder bereits geschädigt ist.
Gerade bei der Osteoporose spielt diese Knochenstruktur eine entscheidende Rolle. Mit zunehmendem Knochenverlust werden die feinen Knochenbälkchen dünner, einzelne Verbindungen gehen verloren und die Stabilität des Knochens nimmt deutlich ab. Deshalb wird Osteoporose heute nicht nur als Erkrankung der Knochendichte, sondern auch der Knochenmikroarchitektur verstanden.
Aus unserer Sicht sollte eine moderne Osteoporosediagnostik deshalb nicht nur die Knochendichte messen, sondern auch die Knochenstruktur beurteilen. Genau hierin liegt ein wesentlicher Vorteil des XtremeCT gegenüber einer reinen DXA-Knochendichtemessung.

Der Aufbau des Knochens: Trabekulärer und kortikaler Knochen
Der Knochen besteht aus zwei unterschiedlichen Bereichen: Im Inneren befindet sich der trabekuläre Knochen (Schwammknochen) – ein feinmaschiges Netzwerk aus Knochenbälkchen (grüne Pfeile). Umgeben wird er vom kortikalen Knochen (Kompakta), einer festen äußeren Knochenschicht (gelber und blauer Pfeil).
Beide Knochenarten unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aufbau, sondern auch in ihrer Funktion und ihrem Stoffwechsel. Der trabekuläre Knochen wird deutlich schneller umgebaut als der kompakte Knochen und reagiert deshalb besonders empfindlich auf einen erhöhten Knochenabbau.
Aus diesem Grund beginnt eine Osteoporose meist zunächst im trabekulären Knochen. Erst im weiteren Krankheitsverlauf wird auch der kortikale Knochen zunehmend dünner. Dies ist in der rechten Bildhälfte gut zu erkennen: Neben dem Verlust des inneren Bälkchennetzwerks ist auch die äußere Knochenschicht deutlich ausgedünnt (blauer Pfeil).
Die getrennte Beurteilung von trabekulärem und kortikalem Knochen liefert wichtige Informationen über das Stadium und den Verlauf einer Osteoporose. Mit einer herkömmlichen DXA-Knochendichtemessung ist diese Unterscheidung nicht möglich, mit dem XtremeCT dagegen schon.

Knochendichte allein reicht nicht: Die Bedeutung der Struktur für die Stabilität

Methoden der Knochendichtemessung
Zur Beurteilung der Knochengesundheit stehen heute verschiedene Messverfahren zur Verfügung:
- DXA (Dual-Röntgen-Absorptiometrie)
- QCT (Quantitative Computertomographie) der Lendenwirbelsäule
- pQCT (Periphere Quantitative Computertomographie) am Unterarm
- HR-pQCT (High-Resolution periphere Quantitative Computertomographie) am Unterarm (Radius) und Schienbein (Tibia)
Jedes dieser Verfahren misst unterschiedliche Eigenschaften des Knochens und besitzt daher eigene Stärken und Grenzen.
Die DXA bestimmt die sogenannte areale Knochendichte (g/cm²). Die computertomographischen Verfahren (QCT, pQCT und HR-pQCT) messen dagegen die volumetrische Knochendichte (mg/cm³) und ermöglichen damit eine dreidimensionale Beurteilung des Knochens.
Das von uns eingesetzte XtremeCT (HR-pQCT) geht noch einen entscheidenden Schritt weiter: Neben der exakten volumetrischen Knochendichte können auch die Knochenmikroarchitektur, der trabekuläre und kortikale Knochen sowie die Kortikalisporosität getrennt analysiert werden. Dadurch liefert das Verfahren deutlich mehr Informationen über die Knochenqualität und das individuelle Frakturrisiko als eine reine Knochendichtemessung.

DXA – die klassische Knochendichtemessung
Die DXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) ist seit vielen Jahren das am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Gemessen wird in der Regel an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals, da dort osteoporotische Frakturen besonders häufig auftreten.
Im Gegensatz zu computertomographischen Verfahren bestimmt die DXA jedoch keine echte volumetrische Knochendichte (mg/cm³), sondern eine areale Knochendichte (g/cm²). Sie liefert damit ausschließlich Informationen über die Knochendichte, nicht jedoch über die innere Knochenstruktur.
Ein wesentlicher Nachteil besteht darin, dass die DXA trabekulären (Schwammknochen) und kortikalen Knochen (Kompakta) nicht getrennt beurteilen kann. Auch die Knochenmikroarchitektur bleibt unberücksichtigt. Dadurch kann eine verminderte Knochendichte unterschiedliche Ursachen haben, die mit der DXA allein nicht unterschieden werden können.
So besitzen große, schlanke Menschen häufig von Natur aus eine dünnere Kortikalis als kleinere oder kräftiger gebaute Personen. Die gemessene Knochendichte kann dadurch niedriger erscheinen, obwohl keine osteoporosebedingte Schädigung der Knochenstruktur vorliegt. In solchen Fällen besteht die Gefahr einer Fehlinterpretation der Messergebnisse.
Das Bildbeispiel unten zeigt diesen Unterschied eindrucksvoll: Links ist der Knochen einer großen, schlanken Frau mit von Natur aus dünner Kortikalis dargestellt. Trotz einer niedrigen DXA-Knochendichte zeigte das XtremeCT eine vollständig erhaltene trabekuläre Knochenstruktur ohne Hinweise auf einen krankhaften Knochenabbau. Rechts dagegen erkennt man eine fortgeschrittene Osteoporose mit ausgedünnter Kortikalis und deutlich geschädigter Knochenstruktur.
Aus unserer Sicht reicht die Knochendichte allein deshalb nicht aus, um das individuelle Frakturrisiko zuverlässig zu beurteilen. Erst die zusätzliche Analyse der Knochenmikroarchitektur sowie die getrennte Beurteilung von trabekulärem und kortikalem Knochen ermöglichen eine wesentlich differenziertere Einschätzung der Knochenqualität.
Genau hier liegt der entscheidende Vorteil des XtremeCT: Es verbindet die Messung der volumetrischen Knochendichte mit einer hochauflösenden dreidimensionalen Darstellung der Knochenstruktur und liefert damit Informationen, die mit einer DXA-Messung grundsätzlich nicht erfasst werden können.

XtremeCT – mehr als eine Knochendichtemessung
Im Osteoporosezentrum München setzen wir auf die hochauflösende periphere quantitative Computertomographie (HR-pQCT) mit dem XtremeCT. Dieses Verfahren erweitert die klassische Knochendichtemessung um entscheidende Informationen über die Knochenstruktur und ermöglicht dadurch eine wesentlich genauere Beurteilung der Knochenqualität.
Im Gegensatz zur DXA misst das XtremeCT die echte volumetrische Knochendichte (mg/cm³) und kann den trabekulären (Schwammknochen) sowie den kortikalen Knochen (Kompakta) getrennt analysieren. Zusätzlich liefert es hochauflösende dreidimensionale Bilder der Knochenmikroarchitektur und macht selbst frühe strukturelle Veränderungen sichtbar.
Die Untersuchung erfolgt am Unterarm (Radius) und am Schienbein (Tibia). Obwohl dort nicht direkt Wirbelsäule oder Oberschenkelhals untersucht werden, ist dies für die Osteoporosediagnostik gut geeignet. Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung – Veränderungen des Knochenstoffwechsels betreffen grundsätzlich das gesamte Skelett. Erkennt man einen krankhaften Knochenabbau an Radius oder Tibia, liefert dies daher wichtige Rückschlüsse auf die Knochenqualität insgesamt.

Warum die Knochenstruktur entscheidend ist

Die beiden abgebildeten Unterarmknochen zeigen eindrucksvoll, warum die Knochendichte allein nicht ausreicht.
Beide Patientinnen wiesen nahezu die gleiche trabekuläre Knochendichte auf – links 71 %, rechts 72 % des Durchschnitts gesunder junger Frauen. Nach einer reinen Knochendichtemessung würden beide Befunde als Osteopenie eingestuft.
Die hochauflösenden XtremeCT-Bilder zeigen jedoch einen entscheidenden Unterschied: Links ist die Knochenstruktur weitgehend erhalten. Es spricht vieles dafür, dass die Patientin bereits in jungen Jahren eine geringere Gipfelknochenmasse aufgebaut hat, ohne dass bislang ein relevanter Knochenabbau stattgefunden hat.
Rechts dagegen erkennt man deutliche Strukturdefekte mit unterbrochenen Knochenbälkchen (türkise Pfeile) sowie Verdichtungen als Zeichen von Reparaturvorgängen (gelbe Pfeile). Trotz nahezu identischer Knochendichte liegt hier bereits eine fortgeschrittene Osteoporose mit erheblichem Knochenabbau vor.
Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll den entscheidenden Unterschied zwischen Knochendichte und Knochenqualität. Die Knochendichte beider Patientinnen ist nahezu identisch – ihre Knochenstabilität jedoch nicht.
Genau hier liegt der wesentliche Vorteil des XtremeCT: Es misst nicht nur die Knochendichte, sondern macht auch die Knochenmikroarchitektur sichtbar. Dadurch lassen sich Befunde wesentlich genauer beurteilen und Fehlinterpretationen vermeiden.
Mikrokallusbildungen – Wenn der Knochen sich selbst repariert

Kleinste Knochenbrüche (Mikrofrakturen) entstehen häufig unbemerkt. Der Körper versucht diese Schäden zu reparieren, indem neue Verbindungen zwischen den unterbrochenen Knochenbälkchen (Trabekeln) gebildet werden. Diese Reparaturstrukturen bezeichnet man als Mikrokallus.
In der Abbildung ist dieser Vorgang gut zu erkennen: Der gelbe Pfeil zeigt eine normale Trabekelverbindung. Der rote Pfeil markiert ein verbliebenes Fragment nach einer Mikrofraktur. Die weißen Pfeile kennzeichnen neu entstandene Verbindungen, die im Rahmen der natürlichen Knochenreparatur gebildet wurden.
Für diese Reparatur wird zusätzliche Knochensubstanz aufgebaut. Dadurch kann die Knochendichte in diesen Bereichen sogar erhöht erscheinen – obwohl die Knochenstruktur bereits geschädigt ist. Eine höhere Knochendichte bedeutet deshalb nicht zwangsläufig einen stabileren Knochen.
Erst die hochauflösende Bildgebung mit dem XtremeCT macht diese Mikrokallusbildungen sichtbar. Dadurch lassen sich frühere Mikrofrakturen und Reparaturvorgänge erkennen, die mit einer herkömmlichen DXA-Knochendichtemessung verborgen bleiben würden. Genau deshalb liefert die Beurteilung der Knochenstruktur häufig entscheidende Zusatzinformationen zur tatsächlichen Knochenqualität.


